Historie Der Schmied von Bielefeld
 


Die Sage vom Schmied von Bielefeld aber, deren Anwendung auf Poincaré uns für einen Besiegten ebenso großsprecherisch und kindisch anmutet wie die Heranziehung der Bibelstellen geschmacklos, wird so erzählt:

In Bielefeld lebte einst ein Schmied, der seine Kunst wie kein anderer Verstand. Um immer noch Besseres zu leisten und in den Besitz aller geheimen Künste zu kommen, ging er einen Bund mit dem Teufel ein.
Da wurde er so berühmt, daß auch St. Petrus, der einmal in das Land hinunter mußte und dessen Pferd ein loses Hufeisen hatte, zu ihm ging. Auf die Frage nach seiner Schuldigkeit erhielt Petrus die Antwort des Schmiedes, Geld wolle er nicht, aber der Apostel möge ihm einen Beutel, aus dem ihm stets das Geld fortkäme, segnen. Das tat Petrus.

Bald darauf war die Vertragsfrist mit dem Teufel abgelaufen, welcher kam, den Schmied zu holen. Als der Teufel anklopfte, sagte ihm der Schmied, die Tür brauche er ihm nicht zu öffnen, er möge durch das Schlüsselloch hereinfahren. Das tat der Teufel, geriet aber in den innen davorgehaltenen Beutel des Schmieds, der ihn schnell verschloß und dann auf dem Amboß den Teufel derart bearbeitete, der bereit war auf den Schmied zu verzichten.

Als er nun seinen Tod nahe fühlte, ließ er sich sein altes Schurzfell umtun und ging so, als der Tod erfolgt war, zur Himmelstür, wurde aber von Petrus abgewiesen wegen seines früheren Vertrages mit dem Teufel, der ihn bei seinem Versuche, in der Hölle Unterschlupf zu finden, wegen der vom Schmied bezogenen Prügel auch abwies. So ging er zur Himmelstür zurück und warf, als Petrus einer frommen Jungfrau die Tür öffnete, sein Schurzfell hinein. Petrus verwies ihm das und hieß es ihn wieder hinauszuholen. Aber einmal im Himmel, setzte sich der Schmied auf sein Schurzfell und weigerte sich zu gehen, Petrus erinnerte sich, daß der Schmied gern den Armen gegeben und ließ ihn auf seinem Platze, wo er heute noch sitzt -

 

 
   
 
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